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20. Dezember 2017

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Die Redaktion hat sich nach den Sommerferien 2017 verändert

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Von links: Luca Zischka, Max Lütge, Mate Klampfer und Tim Paschke

Eine gerechte Welt ist möglich

In der Woche vom 18. September bis zum 24. September 2017 fand in Hildesheim zum wiederholten Male die “Eine-Welt-Woche” statt. Motto dieser Veranstaltung war: ”Eine gerechte Welt ist möglich!” Während dieser Woche fand in Hildesheim eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen statt. Den Abschluss und den Höhepunkt bildete der 23. September: Hinter dem Rathaus an der Lilie stellten sich die  einzelnen Organisationen und Gruppen einer breiten Öffentlichkeit vor. Auch die St.-Augustinus-Schule war an diesem Samstag vertreten. So traten unter der Leitung von Herrn Witt "Die Augustinus-Trommler" auf und verzückten die Besucher mit begeisternden Rhythmen und Klängen. Auch Frau Rohde war mit einem eigenen Stand vertreten (Kinder-Raising-Voices). Zwei Standtafeln machten zudem auf das über 40-jährige Engagement der Augustinus-Schule für Peru aufmerksam.

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Projekt: Kultur- und Naturlandschaften  „er-fahren“
Projektleiter: Burkhard Rasche (12. - 14. Juni 2017)

Am 1. Tag sind wir mit den Rädern nach Derneburg an der Innerste entlang gefahren. Auf dem Weg dahin sind wir auch an der Heinder Mühle vorbei gefahren. Danach sind wir an einem Rasenstück vorbei gekommen, wo sehr viele Schwermetalle im Boden durch den langen Bergbau im Harz vorhanden sind. Als Nächstes haben wir kurz vor Astenbeck Uferschwalben gesehen. Als wir durch Derneburg über den Laves-Pfad gefahren sind, kamen wir am Derneburger Schloss und an einer Pyramide vorbei, die die Totenstätte für einen Grafen ist. Danach machten wir in der neuen Schutzhütte an den Derneburger Teichen eine Pause. Dort sahen wir den Rotmilan, den Schwarzmilan, den Haubentaucher und auch den Baumfalken. Auf der Rückfahrt hatten wir starken Gegenwind.

Am 2. Tag waren wir im Schulmuseum auf der Domäne Marienburg. Unter der Leitung von Herrn Hessing sind wir in eine Schulstunde um 1900 zurückgesprungen. Er hat uns alltägliche Dinge wie einen Rohrstock, die Eselsmütze für ,,Dumme“, Schultaschen für Jungen und Mädchen, Schiefertafeln mit Griffeln zum Schreiben, ein Tintenfass mit Feder, eine kleine Pausenbrottasche, ein Gebet und ein Gedicht in alter Schrift gezeigt.

Es hat uns allen gut gefallen und ist empfehlenswert!

Am 3. Tag waren wir in dem Naturschutzgebiet Lange Dreisch/Osterberg. Dort warteten schon Frau Hartmann und Herr Folger vom Ornithologischen Verein Hildesheim. Das Gebiet ist ca. 250 ha groß. Herr Folger erkennt jeden Vogel, darunter auch den Neuntöter, der immer seltener wird und sogar Mäuse auf Dornen aufspießt. Wir haben dort auch die Feldlerche gesehen und gehört. Sie ist ein unscheinbarer brauner Vogel, der als Bodenbrüter auf gespritzten Feldern kaum eine Chance hat. Höhepunkt des Tages war ein lebendes Fossil, der Urzeitkrebs Triops cancriformis, der nur noch an 2 Orten in Niedersachsen vorkommt.

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Text- und Bildmaterial: Projektgruppe um Burkhard Rasche

„Roter Stein 2017“  - Fortsetzung unserer Naturschutzarbeit !

Am 26.10.2017 haben die Klassen 10b, 10dR und 10eR im Naturschutzgebiet „Roter Stein“ aktive Naturschutzarbeit geleistet. Gemeinsam mit den Lehrkräften B. Richter, M. Richter, Frau Aselmeyer, Herrn Rasche und unserem Schulassistenten Herrn Thielemann wurde wieder ein Teil des Steilhangs an der Innerste entbuscht, um so einen Lebensraum für viele seltene und bedrohte Pflanzen- und Tierarten zu erhalten. Diese Maßnahme war mit der Naturschutzbehörde abgesprochen. Frau Imbrock von der “Unteren Naturschutzbehörde” der Stadt Hildesheim unterstützte bei einem Besuch die Beteiligten mit einem „süßen Dankeschön“. In einer Pause konnten sich alle Teilnehmer mit den von Herrn Kuttner und seinem Team vorbereiteten belegten Brötchen stärken.

Hier das Fazit für 2017 in Kurzform: Wetter: mild und trocken - Motivation der Teilnehme: meist sehr gut - Arbeitsleistung: sehr gut! Fortsetzung folgt ... 2018 !

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Text: Burkhard Rasche/Bildmaterial: Tim Paschke und Luca Zischka

20.10.2017: TfN bei uns in der Schule

TfN: Dieses einprägsame Kürzel steht für “Theater für Niedersachsen”. Am 27. Oktober 2017 waren die Musikerinnen und Musiker der TfN-Philharmonie im Rahmen des Projekts “Musik zum Anfassen - hautnah erleben” bei uns an der St.-Augustinus-Schule. Für die 9. Klassen spielten sie in der umgestalteten Turnhalle Werke von Telemann, Mozart und Grieg. Ein richtig kleines Kurkonzert! Für die 6. Klassen kamen die Musiker in die Klassenräume. Dort konnten die Instrumente genau unter die Lupe genommen und sogar ausprobiert werden. Insgesamt für alle Schüler ein tolles Erlebnis.

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Bildmaterial: Tim Paschke und Luca Zischka/Text: F.J. Steiner

Jet Kwika siegt im Vorlesewettbewerb 2017

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Am 27. November 2017 fand der alljährliche Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. In der Jury saßen Frau Hufner, Frau Grzanna (Elternvertreterin), Frau Machmer, Frau Behme, Pia Honsberg (Vorjahressiegerin) und als Organisator Herr Leiß. Zuerst las Aaron Kovac aus der Klasse 6a aus dem Buch „Fussball und sonst gar nichts" von Andreas Schlüter und Irene Margie vor.  Dann kam Kacper Haremza aus der 6b. Er hatte sich das Buch von Jeff Kinney „Gregs Tagebuch 7“ ausgesucht. Spannend wurde es bei Jet Kwika aus der 6c. Sie las aus John Boynes Buch “Der Junge im gestreiften Pyjama“ vor. Alle waren vorher die Sieger beim Lesewettbewerb in ihren Klassen. Zum Schluss mussten  alle Teilnehmer noch einen fremden Text vorlesen. Er stammt von Cornelia Funke ”Hinter verzauberten Fenstern”. Bei der Beurteilung ging es dann recht spannend zu, denn alle Teilnehmer hatten recht gut gelesen und damit ihre Teilnahme am “Lesefinale” als Sieger ihrer Klassen bestätigt. Jet Kwika wurde schließlich Schulsiegerin und nimmt im Frühjahr 2018 am Vorlesewettbewerb der Stadtbücherei (Stadtentscheid) in Hildesheim teil. Wir wünschen viel Erfolg!

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Von links: Aaron Kovac, Jet Kwika und Kacper Haremza

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Die Jury

Bildmaterial: Tim Paschke und Luca Zischka/Text: F.J. Steine/Text: F.J. Steiner

Bundespolizei-Orchester Hannover in der Augustinus-Schule
22. November 2017:

Am 22. November war das Bundespolizei-Orchester Hannover zu Gast in der Augustinus-Schule. Unter der Leitung von Dietmar Oelkers gab es für die Schüler und Schülerinnen eine besondere Musikstunde. Neben einem kleinen Konzert mit Stücken aus "Star Wars", Fluch der Karibik", „Ein Hoch auf Uns" und „An Tagen wie diesen", gaben die Musiker aus dem Orchester Einblicke in ihre Arbeitsgeräte. Welche Rolle spielt die Oboe für den Stimmton des Orchesters? Worin besteht der Unterschied zwischen Tuba und Piccoloflöte? Auf alle diese Fragen bekam man in dieser Musikstunde Antworten. Neben den handlichen Doppel- und Jagdhörnern kam als Höhepunkt der Veranstaltung ein riesiges Alpenhorn zum Einsatz.

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Schulleiterin Barbara Bormann im Gespräch mit Orchesterleiter Dietmar Oelkers.

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Das riesige Alpenhorn

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Bildmaterial: Tim Paschke und Luca Zischka/Text: F.J. Steine/Text: F.J. Steiner

Sherlock McAnswer und die Königin von England
- ein neuer literarischer Beitrag von Tim Paschke -

Kapitel 1: Eine ungewöhnliche Begegnung

Es war an einem regnerischen Tag in London. Plötzlich schrie eine Frau laut auf: „Hilfe! Mein Mantel wurde gestohlen!“ “Diese Frau ist meine Mutter!”, rief ihr Sohn, der direkt neben ihr stand. „Hilfe! Hilfe! Mein Mantel wurde ...!“ „Da kann ich Ihnen behilflich sein, gnädige Frau, denn ich bin Privatdetektiv. Und ich bin aus reinem Zufall hier vorbei gekommen. Hust! Nicht, dass ich ihren Mantel gestohlen hätte oder so ... Hust!“ „Danke, dass Sie Ihre Hilfe anbieten, Herr ...?“ „McAnswer, Sherlock McAnswer“, sagte der Detektiv. „Also, wie sieht Ihr Mantel denn aus?“ „Dunkelblau und vorne steht groß: ‘Eigentum von Brigitte Judge’.“ „Ach! Ist das so?“, fragte Sherlock McAnswer, während er schnell ein Schild auf seinem Mantel verdeckte, auf dem ‘Eigentum von Brigitte Judge‘ stand. „Wie viel soll die Ermittlung denn kosten?“ „Ach, sagen wir, weil Sie es sind 100 Pfund.“ „Mama, merkst du denn nicht, dass der Mann deinen Mantel gestohlen hat?“, sagte ich. „Sei still Sohn, wir bereden wichtige Erwachsenendinge!“

Kapitel 2: Sherlock McAnswer und die Königin von England

In der folgenden Nacht wachte ich plötzlich auf und sah, wie Sherlock McAnswer all mein Zeug in einen Sack stopfte. Er war für die Dauer der Ermittlungen in der Mantelsache bei uns eingezogen. Ich sah gerade noch, wie er versuchte, den Sack aus der Tür zu schleifen. „Halt!“, rief ich. „Was? Wie, meinst du mich?“, fragte Sherlock und versteckte den Sack schnell hinter seinem Rücken. „Als würde ich etwas klauen wollen! Unverschämt!“ Ich riss ihm den Sack aus den Händen, legte mich ins Bett und schlief wieder ein.

Am nächsten Morgen saßen Sherlock und ich am Tisch. Er las gerade die Zeitung. „Hör dir das mal an!“, sagte er, „die Kronjuwelen der Königin wurden gestohlen! Hah, diese armen Detektive würde ich gern sehen, die diesen Fall  aufklären müssen.“ Plötzlich kam meine Mutter zu uns an den Tisch. „Post für euch!“, sagte sie und knallte zwei Briefe auf den Tisch. Ich öffnete einen und las laut vor: „Sehr geehrter Sherlock McAnswer ...“, begann ich. „Verdammt! Meine Tarnung ist aufgeflogen! Ich muss weg!“ „Lass mich doch erst einmal zu Ende lesen. Wo war ich? Ach ja ... Da Sie der einzige Detektiv sind, der dieser Aufgabe gewachsen ist, erteile ich Ihnen hiermit offiziell den Auftrag, meine Kronjuwelen zu finden und den Dieb unschädlich zu machen.“ „Und wieso sollte ich annehmen, bitte schön?“, unterbrach mich Sherlock McAnswer noch einmal. „Weil dir sonst die Todesstrafe droht und du nicht die versprochenen 10.000 Pfund kriegst, so steht es zumindest in dem Brief.“ „Ich bin plötzlich so unglaublich motiviert, das zu tun“, sagte Sherlock McAnswer. „Komm Junge, du wolltest doch schon immer Detektiv werden, oder?“

Kapitel 3: Königliche Ermittler und unwahrscheinliche Plotwendungen

Sherlock und ich standen im Einkaufszentrum. „Und wie sollen wir hier den Täter finden? Es ist ja nicht so, als würde er ein T-Shirt tragen, auf dem steht, dass er die Kronjuwelen gestohlen hat“, sagte ich, als plötzlich neben mir ein Mann vorbei rannte, auf dessen T-Shirt stand: „Ich habe die Kronjuwelen gestohlen“. „Los, hinterher!“, befahl Sherlock McAnswer. Wir liefen los, doch plötzlich verschwand der Dieb in einer Gasse. „Das ist ja eine Sackgasse“, sagte ich, „wo ist der Dieb hin?“ Auf einmal hörten wir aus der Gasse eine Stimme: „Hey, ihr seid doch die armen Schweine, die für die Königin ermitteln müssen, oder?“ „Was geht dich das an?“, fragte ich. „Ich habe Informationen, die euch gefallen könnten  ....“ „Was für Informationen?“, erkundigte ich mich. „Es gibt keinen Dieb.“ Sherlock McAnswer keuchte. „Die Queen begeht Versicherungsbetrug, weil sie einen potthässlichen rosafarbenen Kristallelefanten aus der Ming-Dynastie gekauft hat, den ihr jetzt keiner abkaufen will“, erklärte die Stimme. „Klingt logisch“, sagte Sherlock McAnswer. „Wir müssen in den Tower einbrechen, um das zu beweisen, sonst kommt sie noch damit durch!“ „Aber wie sollen wir das machen? Das ist fast so unmöglich, wie mit dir eine ernsthafte Ermittlung zu führen“, sagte ich. „Hey!“, rief Sherlock McAnswer empört. „Seid ruhig! Ich kann euch beibringen, wie man einbricht. “Ich, Sherlock Doktor MacProfessor van der Besenkammer!“ „Sind Sie wirklich Sherlock Doktor MacProfessor van der Besenkammer? Mein Idol!“, rief Sherlock McAnswer überrascht. „Morgen beginnt der Unterricht“, sagte Sherlock Doktor. „Können wir uns einfach darauf einigen, sie einfach Sherlock Besenkammer zu nennen?“, fragte ich. „Na gut, aber nur wenn ich noch ein letztes Mal meinen Namen sagen darf.“ „ Wenn's denn sein muss“, sagte ich. „Also ... Sherlock Doktor MacProfessor van der Besenkammer.“

Kapitel 4: Wie man in Englands sichersten Tresor einbricht

„Hey! Müsste die Überschrift nicht anders heißen?“ „Die Kronjuwelen sind in Wirklichkeit in einem geheimen Tresor, das weiß doch jeder!“ „Logisch ...!“ Ich wachte auf. Der Wecker klingelte. Verdammt! Ich muss zum Training! Ich zog schnell meine Jacke an und rannte los. Endlich in der Gasse angekommen, in der das Training stattfinden sollte, sah ich Sherlock McAnswer. „Du bist ganz schön spät“, sagte er. „Hab verschlafen.“ „Also, wo ist jetzt Sherlock Besenkammer?“ Da ertönt plötzlich eine Stimme hinter uns: „Für euch immer noch Doktor MacProfessor van der Besenkammer!“ „Hatten wir das nicht schon besprochen?“ „Menno! Ich mag aber meinen Namen.“ „Wie wär's, wenn wir mit dem Training anfangen?“, fragte ich. „Ach so ... Ja, stimmt, das Training!“ „Also ...“, sagte Sherlock Besenkammer, während er aus seiner Hosentasche eine gigantische Mindmap zog. „Als erstes braucht ihr dieses Schild.“ Sherlock Besenkammer zog ein Schild hervor, dass uns als geheime Privatermittler auswies. „Wie bitte schön soll uns das weiterhelfen?“, fragte ich. „Nun ja ... keiner denkt, dass ein Privatermittler auf die Idee kommen könnte, so ein Schild zu tragen ....“ „Aus gutem Grund.“ „Außerdem ist es dafür geeignet, Wachleute auf den Kopf zu schlagen, um sie so zu betäuben.“ „Verstehe ...“, sagte ich. „Und weiter?“ „Nun ja ... mit diesem Ding hier kann man Leute anrufen und Tetris spielen.“ „Das ist ein Handy!“, sagte ich. „Das ... das erklärt einiges“, sagte Sherlock Besenkammer verwirrt. „Nun, da wir mit der Theorie durch sind, können wir mit der Praxis anfangen.“ „Wie meinen Sie das?“, fragte ich. „Wir stehlen die Kronjuwelen!“ „Das war alles?“, fragte ich empört.

„Wir müssen das Kapitel strecken, sonst wird es zu kurz.“ „Was?“ Platzhalter/Platzhalter/Platzhalter .......

Kapitel 5: Insider-Informationen

„Wach auf! Wir haben Post!“, hörte ich Sherlock McAnswer neben meinem Bett rufen. „Es scheint, als hätte Sherlock Besenkammer jemanden gefunden, der über Insider-Informationen verfügt! Er hat uns ein Taxi besorgt.“ Wir gingen also nach draußen und stiegen in das Taxi. „Wohin uns das Taxi wohl bringt?“, fragte ich. „Keine Ahnung, aber es wird noch ‘ne Weile dauern.“ „Ach so ...“, sagte ich und nickte ein. Als ich wieder aufwachte, war es schon dunkel. Wir waren in der wohl schäbigsten Gegend von ganz London. Halb verfallene Häuser säumten den Straßenrand, soweit das Auge reichte. Vor uns lag ein Lagerhaus. „Bist du sicher, dass wir hier richtig sind?“, fragte ich. „Hoffentlich“, sagte Sherlock McAnswer unruhigt.

Kapitel 6 Sherlock, der Computer und ich

Im Lagerhaus war es stockdunkel. Plötzlich ging ein Licht an. „Hallo! Ich bin River Mc Hähnchennugget und das ist mein Freund A.S.S.“  „A.S.S.! Steht für Advanced Security System“, sagte A.S.S.. „Ich heiße übrigens W.C.S.“ „Und das steht für Weißwurst Controlling System“, sagte A.S.S. spöttisch.” „Ruhe! Ich kann nichts dafür, dass ich am Oktoberfest gebaut wurde“, sagte W.C.S.. „Also ... Ihr seid also die Typen, die Insider-Informationen haben?“ „Yap!“ „Ich zeige euch mal schnell, worauf wir eigentlich hinauswollen“, sagte A. S. S. und projezierte eine Karte an die Wand. „Was ist das?“, fragte ich. „Das“, sagte A. S. S., „ist eine Karte der Londoner Kanalisation.“ „Und wir sollen jetzt da durchkrabbeln oder wie?“ „Exakt! Das einzige, was nicht geschützt ist, ist die Kanalisation. Jemand muss da rein und uns von innen die Tür aufmachen.“ „Wieso starrt ihr mich alle so an?“, sagte ich.

Kapitel 6 Schmutzige Geschäfte

Es war Nacht. Sherlock und ich standen vor einem Gullideckel. „Muss ich das wirklich tun?“, fragte ich. Sherlock starrte mich nur an, mit einem Blick, der sagte: „Wenn du das jetzt nicht machst, müssen wir nochmal ganz von vorne anfangen.“ Ich hob den Gullideckel hoch und schaute in die Schwärze. Allumfassende Schwärze! Ehrlich gesagt kam mir das noch gnädig vor, denn ich wollte wirklich nicht wissen, was da unten auf mich lauerte. Ich überlegte kurz und gab Sherlock dann das Zeichen, mich abzuseilen.

Kapitel 8: Die Kanalisation

Ich wachte auf steinhartem Boden auf. Ich musste tief gefallen sein. Ich sah mich um. Als meine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah ich neben mir das gerissene Seil. Ich hätte diesen einen Donut beim Frühstück nicht essen sollen! Ich entschloss mich also, die Kanalisation zu erkunden. Als ich schon ein bisschen gegangen war, hörte ich plötzlich eine Stimme. „Hallo! Hast dich wohl in der Kanalisation verlaufen, was?“ „Wer bist du?“ „Ich bin die Bjöern! Das ist wie die Matrix, nur besser.“ „Die Bjöern?“ „Ja?“ „Könntest du mir den Weg zum Tresor der Königin von England zeigen?“ „Welcher Tresor?“, fragte die Bjöern. „Es weiß doch jeder, dass die Königin von England ihre echten Kronjuwelen in einem geheimen Tresor hat!“ „Ach so“, sagte die Bjöern. „Also ich kann dir gerne den Weg bis zu der Geheimbasis der Königin zeigen. Weiter musst du alleine kommen.“ Und so gingen wir (ich weiß nicht, ob die Bjöern  wirklich ging, ich habe sie nie gesehen) durch die Kanalisation, bis die Bjöern plötzlich sagte: „HALT! Wir sind da!“ Und da sah ich sie: Die größte Geheimbasis, die ich je gesehen hatte! Tausende von Forschern, Wissenschaftlern, Archäologen und Proktologen wimmelten herum. Es war ein einziges Durcheinander. Plötzlich hörte ich eine seltsam vertraute Stimme: „Hallo. Hier ist A. S. S.. Wir konnten eine Verbindung zu dir aufbauen! Hörst du mich?“ „Ja!“ „Gut, wir haben dir ein Funkgerät implantiert, mit dem wir uns verständigen können.“ „Wieso macht ihr sowas?“, fragte ich. „Keine Ahnung? Langeweile?“ „Langeweile?!“ „Na ja ... Ich hatte halt sonst nichts zu tun .... Wo bist du?“, fragte A. S. S. schließlich. „In der geheimen Basis der Königin.“ „Gut. Ich habe einen Plan. Rechts neben dir dürfte eigentlich der Eingang zum Tresor sein.“ Ich schaute mich um. Rechts von mir befand sich tatsächlich eine Tür. „Wieso ist direkt am Eingang eine Tür zum Tresor?“ „Das weiß ich auch nicht so genau ...“, sagte A. S. S.. Ich ging durch die Tür und vor mir erstreckte sich eine gigantische Halle, in deren Mitte ein potthässlicher Kristallelefant aus der Ming-Dynastie stand.

Kapitel 9: Der Tresor – oder früher war alles pinker

„Wow, ist der Elefant potthässlich!“, sagte ich. „Dafür aber aus hochkarätigen Diamanten“, belehrte mich A. S. S.. „Ich wusste gar nicht, dass ein Dino alleine so hässlich sein kann.“ „Es ist möglich, glaub mir, es gibt weitaus schlechteren Möbelgeschmack“, sagte A. S. S.. Ich erschauderte. „Egal, deswegen sind wir nicht hier“, sagte A. S. S..  Ich ging an dem potthässlichen grellpinken Kristallelefanten aus der Ming-Dynastie vorbei. Ich stoppte vor einer Tür, auf der „Betreten auf eigene Gefahr, Mafia Bosse haften für ihre Handlanger!“ stand. Ich öffnete sie vorsichtig und lugte hindurch. Hinter der Tür befand sich ein sehr langer Gang, an dessen Ende sich eine Glasvitrine mit den Kronjuwelen befand. Sie glitzerten in dem Licht der künstlichen Beleuchtung. „Man, das ist echt zu einfach!“, sagte ich und rannte zu den Kronjuwelen, streifte die Glashaube vorsichtig ab ... Und der Alarm ging los! Plötzlich kam die Königin um die Ecke. Sie hatte einen Pullover an, auf dem „Kiss the Queen“ stand. „Was machen Sie denn hier?“ „Ich habe dich die ganze Zeit beobachtet ...“, sagte die Queen. „Wie denn, niemand hat mich gesehen!“ „Ist dir nicht aufgefallen, dass hier überall Kameras sind?“ „Oh!“ „Woher wussten sie überhaupt, wo ich bin? Der Tower ist riesig!“ „Da hat ihr jemand geholfen ...“, sagte eine bekannte Stimme und plötzlich kam Sherlock Besenkammer um die Ecke. „Sherlock Besenkammer?“ „Tja ... War es nicht etwas auffällig, dass genau in dem Moment, in dem ihr den Dieb gesucht habt, der Dieb kam und dich zu mir geführt hat? Ich gehöre zur M. L. G. (= Managing Leader Office).“ „Diese Abkürzung erinnert mich an etwas ....“ „Ist doch jetzt auch egal!“, sagte Sherlock Besenkammer. „Wir werden dich jetzt leider eliminieren müssen ....“ „Halt!“, erklang eine Stimme hinter mir. Ich drehte mich um – und dort standen A. S. S. und Sherlock McAnswer. A. S. S. sah aus wie eine Kartoffel auf Beinen. „Sherlock, kannst du mir nicht ein anderes Outfit geben? Ich sehe aus wie eine Kartoffel auf Beinen“, sagte A. S. S.. „Da kommt sich aber einer sehr schlau vor ...“, sagte die Queen. „Hey, ich dachte, jetzt kommen die Wächter und so .... Aber ich sehe keine“, sagte ich. „Ich leider auch nicht ... Irgendwas muss da falsch laufen ...“, sagte die Queen. „Ich habe sie in die Mittagspause geschickt ...“, sagte A. S. S.. „Verdammt! Wieso habe ich sie wegen der Einsparmaßnahmen nur knapp über dem Mindestlohn bezahlt ...“, sagte die Queen ängstlich. Ich ging an ihr vorbei und schnappte mir die Kronjuwelen ...

Epilog:

Ich sitze mit Sherlock am Frühstückstisch und lese Zeitung. „Queen geht pleite, Kronjuwelen nicht gestohlen“, heißt es auf dem Titelblatt. Sherlock schaut mich bedrückt an. „Was ist los?“, frage ich. „Na ja ... . Ich muss abhauen ... . Fürs Erste. Sie haben mich enttarnt ... .“ „Was? Du darfst nicht gehen.“ „Ich muss ... .“ Und dann ging Sherlock ohne ein Wort zu sagen aus dem Raum, doch ich ahnte nicht, dass ich ihn sehr bald wiedersehen würde ... .

Weihnachtsspende der St.-Augustinus-Schule für den „Guten Hirten“

Es ist seit langem eine gute Tradition, dass Schülerinnen und Schüler aus der St.-Augustinus-Schule kurz vor den Weihnachtsferien beim Packen der Geschenketüten für den Heiligen Abend helfen. In diesem Jahr (29. November 2017) übernehmen das zwei unserer neunten Klassen unter der Regie von Frau Aselmeyer, Frau Otto und Herrn Kuttner. 

Damit diese Tüten auch ausreichend gefüllt werden können, hilft der Förderverein der Schule traditionell mit einer Sachspende in der Adventszeit. In diesem Jahr brachten die Schülervertreter sowie Frau Steingräber vom Förderverein gemeinsam mit Herrn Bode Bettels und der Schulleiterin Frau Bormann Kakao, Kaffee, Tee und Süßigkeiten zum Guten Hirten. Herr Handzik vom Sozialen Mittagstisch Guter Hirt freute sich sehr über das soziale Engagement der Schule.

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Die Schülervertreter von linls: Marvin Justus, Linea Möller und Malte Jürgens (alle Klasse 10 eR)

St.-Augustinus-Schule auf dem St. Vinzenz Markt
9. Dezember 2017

Seit über 40 Jahren unterstützt die St.-Augustinus-Schule Hildesheim die Vinzentinerinnen bei ihren Bildungs- und Erziehungaufgaben in Peru. So war die Schule in diesem Jahr bei dem St. Vinzenz Markt - ein Weihnachtsmarkt vor dem 2. Adventssonntag - mit einem eigenen Stand im Hildesheimer Mutterhaus vertreten. Selbstgebackene Kekse, Sterne und Engel aus Holz und Papier, kreativ gestaltete Stühle und vieles mehr waren im Angebot und fanden schon kurz nach Markteröffnung reißenden Absatz. So konnte ein Erlös in Höhe von 271 € für die weitere Unterstützung der Vizentinerinnen erzielt werden. Toll!!!

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Chefredakteur Luca Zischka im Einsatz

Basar im BK-Hildesheim

Schon zum sechsten Mal boten die drei Schülerfirmen unserer Schule im nahegelegenen St.-Bernward-Krankenhaus einen Adventsbasar an. Am 6.12.2017 boten wir selbst gebackene Kekse und gekochte Marmeladen an, aus Papier gefertigte Sterne und Engel, Schlüsselanhänger und selbst genähte Einkaufstaschen. Auch kreativ gestaltete Stühle, große Holzsterne und Geschenktüten warteten auf Käufer. Frau Seifert vom BK hatte dafür gesorgt, dass Tische und Stühle bereitstanden und so war unser Tresen immer gut besucht und umringt. Wir haben nette Gespräche geführt und unsere Kunden beraten. Es hat Spaß gemacht, und in der Kasse hatten wir nach Abzug aller Ausgaben mehr als 200 €.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns bei diesem Basar unterstützt haben: Frau Seifert vom BK, die HW-Gruppen, die für uns mit gebacken haben, Herr Nagel für seine handwerkliche Hilfe.

Text und Bild: Schülerfirma WPK8/9/10/

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Projektarbeit im Profil Kultur

In unserem ersten Projekt im Profil Kultur haben wir uns in Kooperation mit Jo Köhler vom Forum Literatur zuerst mit den Hildesheimer Lesezeichen - Gedichtplakate an öffentlichen Stellen wie z.B. an Gebäuden oder in Bussen - beschäftigt und dann eigene Lyrik zu frei gewählten Themen geschrieben.

Unsere Gedichte haben wir vergrößert, laminiert und als „Augustinus-Lesezeichen“ in unserem Schulgebäude ausgehängt. Die Mehrzahl der jungen Poetinnen und Poeten wollten ihre Werke anonym veröffentlichen, weshalb nur unter einigen Gedichten eine Name steht.

Sowohl von Herrn Köhler, der uns im November besuchte, als auch von den Lehrkräften und Mitschülern gab es viel Lob für die tolle Aktion und die schönen Gedichte. Von 20 Gedichten sind hier 6 wiedergegeben.

Text-/Bildmaterial: Projektgruppe um Marianne Aselmeyer

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Die Projektgruppe mit Frau Aselmeyer nd Herrn Köhler

Stand auf dem Weihnachtsmarkt

Seit Jahren gibt es auf dem Hildesheimer Weihnachtsmarkt einen Stand der Schulen. Diese grosse Schulinitiative gilt der Hilfe krebskranker Kinder. Fast alle Schulen Hildesheims sind daran beteiligt. Die  St-Augustinus-Schule betreute den Stand der Schulen am 14.12.2017 und  konnte über 800 € für  die Kinderkrebshilfe beisteuern.

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Adventsgottesdienst in St. Godehard

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Am 20. Dezember 2017, dem vorletzten Schultag vor den Weihnachtsferien, traf  sich die gesamte Augustinus-Gemeinde in der Basilika St. Godehard zu einem  adventlichen Gottesdienst. Begleitet von der Schulband wurde  in einer vorweihnachtlichen Atmoshhäre gemeinsam  ge- sungen und gebetet. Am Ende des Gottes- dienstes überreichte die Schulleitung im Beisein von Herrn Kronfeldt vom Förderverein den Vinzentinerinnen einen Scheck in Höhe von 2000 Euro ihre Arbeit in Peru.

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Letzte Meldung: Firmgruppe im Guten Hirten

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien (21. Dezember) war die  Firmgruppe von Frau Brandt und Frau Handzik beim Guten Hirten zum “Päckchenpacken” für die “Offene Weihnacht” im Einsatz. Wieder mussten weit über 1000  Weihnachtspäckchen zusammengestellt werden.

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Bildmaterial: Frau Brand

Anmerkung: Für alle nicht näher bezeichneten Bild- und Textmaterialien zeichnet die Redaktion verantwortlich!